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 Andorra-Nachrichten

19.01.2012 Hotmail filterte andorra.ad E-Mails aus

Während der letzten Zeit kamen E-Mail Mitteilungen, die von den fast 3.000 E-Mail Adressen unter der Toplevel Domain andorra.ad an E-Mail Postfächer bei dem Webmail-Anbieter Hotmail versandt wurden, nicht beim Empfänger an. E-Mails mit Absender andorra.ad wurden zwar ohne Fehlermeldung vom Hotmail Server angenommen, erschienen aber nicht im Posteingang noch im Junk-Mail-Ordner des Empfängers.
Die umstrittene Filtermaßnahme wurde von Hotmail mit der Bekämpfung von Spam begründet. Hotmail ist ein Onlinedienst von Microsoft. Aufgrund der Intervention von Andorra Telecom wurde diese Behinderung nun wieder aufgehoben.


08.11.2011 Andorra verläßt die Europäische Rundfunkunion (EBU)

Die andorranische Rundfunkanstalt Ràdio i Televisió d'Andorra S.A. (RTVA), Betreiber des TV-Senders 'Andorra Televisió' (ATV) und des Rundfunksenders 'Ràdio Nacional d'Andorra' (RNA), tritt aus wirtschaftlichen Überlegungen aus der Europäischen Rundfunkunion (EBU) aus. Folge wird sein, dass es künftig keine Teilnahme Andorras mehr am Eurovision Song Contest (ESC) geben wird, da die EBU Veranstalter dieses Wettbewerbs ist.


26.10.2011 Andorra Euros ab Juli 2013

Laut Vereinbarung der Europäischen Union mit Andorra darf das Fürstentum ab Juli 2013 Euros mit andorranischer Rückseite prägen. Voraussetzung ist, dass Andorra innerhalb der nächsten 18 Monate die Finanzgesetzgebung der EU in das nationale Recht umsetzt, das betrifft insbesondere die Kontrolle von Falschgeld, Geldwäscheprävention und den Informationsaustausch in Bezug auf verdächtige Finanzgeschäfte.
Münzensammler können sich freuen, falls der Euro bis dahin noch in der jetzigen Form existiert und es nicht aufgrund der ruinösen Überschuldungsorgien der EU Staaten und der Bankenkrise vorher zum Grubensturz des Euros kommt.
Die Ausgabe wird beschränkt auf ein Volumen von 2,34 Mio. EUR sowie einer noch festzulegenden Anzahl abhängig von der Einwohnerzahl. Spanien und Frankreich müssen die entsprechenden Kontingente an Andorra abtreten. Mindestens 80 Prozent des Ausgabevolumens sind als gesetzliches Zahlungmittel zum Umlauf im Inland bestimmt und lediglich der Rest darf direkt für Sammlerzwecke vorgesehen werden.
Zu einer Abtretung der nationalen Münzhoheit ist es nicht gekommen. Andorra darf auch weiterhin Diners prägen. Der Diner bleibt erhalten, wird aber von der EU außerhalb von Andorra nicht als Zahlungsmittel anerkannt.


13.10.2011 Portugal schliesst Botschaft und Konsulat in Andorra

Portugal muss sparen und ist deshalb gezwungen seine Botschaft und das Konsulat in Andorra zum Ende des Jahres zu schliessen. Betroffen sind fast 14.000 Portugiesen im Fürstentum. Zuständig ist dann das Konsulat in Barcelona oder Toulouse.


15.09.2011 Aus für anonyme Handy-Prepaid-Karten

Der staatliche andorranische Telekommunikationsprovider (SOM) teilt mit, dass sich alle bisherigen Kunden des Produkts Mobiland Clic bis spätestens 30. November 2012 identifizieren lassen müssen. Neukunden müssen sich ab sofort identifizieren.
Der Ministerrat hat am 14.09.2011 die Modifizierung der Vertragsbedingungen der Prepaid-Karten Mobiland Clic auf Antrag des Verwaltungsrats der Telecom genehmigt. Die Identität der bis jetzt anonymen Erwerber wird in einem eigens dazu errichteten Register erfasst.
Von den insgesamt 40.680 Kunden der Andorra Telecom nutzen 24.279 Kunden die vergleichsweise recht kostenintensiven Prepaid Karten Mobiland Clic, davon sind 17.000 nicht identifizierte Nutzer. Diese nicht identifizierbaren Nutzer müssen nun bis spätestens 30. November 2012 ihre personenbezogenen Daten durch persönliches Erscheinen bei Andorra Telecom erfassen lassen. Wird dieser Termin überschritten, ohne dass es zu einer Identifizierung gekommen ist, wird der Service für diese Rufnummern eingestellt.
Die Verhinderung der Anonymität, welche auch kriminelle Organisationen ausnutzen könnten, erfolgt in Adaptierung der Richtlinien zur Ausweitung der Instrumentarien der Überwachung der im Umfeld liegenden Länder. Durch die Umsetzung der Maßnahmen wird eine Ausweitung der internen Sicherheit und die internationale Zusammenarbeit gegen das Organisierte Verbrechen und die Verschleierung von Beweisen angestrebt.
In Andorra hat die Privatsphäre traditionell einen relativ hohen Stellenwert, den sich viele etwas kosten haben lassen. Es wird erwartet, dass es zu einem erheblichen Umsatzeinbruch bei diesen Produkt kommen wird. Auf die Vertriebspartner der Handy Prepaid Karten der Telefongesellschaft kommen damit neue Pflichten zu. Einige Händler haben deshalb bereits angekündigt, künftig keine Handy-Prepaid-Karten der SOM mehr anzubieten.


24.08.2011 Unzufriedenheit der Selbständigen wächst

Die für die meisten Selbständigen erheblich gestiegenen monatlichen Pflichtbeiträge für den andorranischen Sozialversicherungsträger CASS und die alljährlich regelmäßig gestiegenen Abgaben an die Gemeinden und Zentralverwaltung sowie insbesondere die Steuern IMI und ISI und die in Aussicht gestellte künftige Körperschaftssteuer geht vielen zu weit.
Seit einen Jahr nehmen die Löschungen und Abmeldungen in den Registern zu. Es ist nicht nur die verringerte Kaufkraft der Touristen aus dem Nachbarland Spanien, dem die Wirtschaftskrise bereits schwer zu schaffen macht, sondern der ins Kraut schießende Wildwuchs der öffentlichen Verwaltung und die daraus resultierende Zunahme der für den Staat zu erbringenden neuen administrativen Pflichten, welche immer mehr Selbständige und kleine Unternehmen in Andorra zur Aufgabe veranlassen. In Andorra geht deshalb zwar niemand auf die Straße um zu demonstrieren, Unternehmer schon gar nicht, aber wer es sich leisten kann, macht einfach seinen Laden zu.
Für den kommenden Herbst ist deshalb mit einer weiteren signifikanten Abnahme der Anzahl der im Register der Gesellschaften und im Register der Betriebsstätten eingetragenen Unternehmen zu rechnen.


08.07.2011 Bargeldspürhund an der Grenze zu Andorra

Spanien setzt seit Anfang Juli einen Spezialhund zur Überwachung des Barmittelverkehrs an der Grenze zu Andorra ein. Insgesamt verfügt Spanien derzeit über 3 der findigen Spürnasen. Eine davon soll nun unregelmäßig am Grenzübergang Farga de Moles nichtdeklariertes Bargeld erschnüffeln. Die Ausweitung der Bargeldkontrollen erfolgt unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorismus. Bereits in den ersten Tagen spülten die verschärften Kontrollen dringend benötigtes Geld in Spaniens leere Staatskasse. Wer erwischt wurde, kann bis zu 2 Tage festgehalten werden und darf im günstigsten Fall mit 1.000 EUR weiterfahren, strafrechtliche Konsequenzen folgen in jedem Fall.

Barmittel- und Bargeldkontrollen an der EU Außengrenze

Von Personen, welche die Außengrenzen der Europäischen Union mit Bargeld in einem Gesamtwert ab 10.000 EUR überschreiten, erwarten die EU Staaten bereits seit dem 15. Juni 2007 eine unaufgeforderte schriftliche Anmeldung. In dem Anmeldungsformular werden Eigentümer, Empfänger, Herkunft der Barmittel, Verwendungszweck, Reiseweg, verwendetes Verkehrsmittel minutiös erfasst. Die Anmeldepflicht ist nicht auf Ein- und Ausfuhr von Bargeld beschränkt, erfasst werden sollen auch alle Arten von Wertpapieren, Schecks, Wechsel, elektronisches Geld, Sparbücher, Edelmetalle und -steine. Diese erhobenen Daten werden mit den Behörden anderer EU Staaten ausgetauscht. Details zum EU-Recht unter EUR-Lex 32005R1889 Andorra als Nicht EU Mitgliedsstaat führt keine Barmittelkontrollen durch.

Bargeldkontrollen, eine Einschränkung des freien Kapitalverkehrs

Die mit der Anzeigepflicht verbundene umfangreiche Datenerfassung führt bereits jetzt zu einer indirekten Einschränkung des freien Kapitalverkehrs. Insider erwarten für 2012 Verhältnisse, die eine EU weite drastische gesetzliche Einschränkung des Barmittelverkehrs herbeiführen und eine Kriminalisierung der Verwendung von Bargeld, einhergehend mit einer Verschärfung von Kontrollen und Sanktionen. Derartige Hemmnisse der Kapitalverkehrsbeschränkung innerhalb der EU und gegenüber Drittstaaten würden letztlich im Widerspruch zu einem freien Kapitalverkehr, wie in Artikel 56 Abs. 1 des Vertrags von Nizza und in Artikel 63 Abs. 1 des Vertrags von Lissabon (AEUV) vereinbart, stehen. Selbst eine Verringerung der Durchlässigkeit der EU Außengrenzen für Mensch und Kapital wird bei einer Verschärfung der Verschuldungs- und Wirtschaftskrise für möglich gehalten, so daß die EU für Bürger in Drittstaaten zur 'Festung' wird und für die in der EU befindlichen zum 'Großraumgefängnis' werden könnte.


03.04.2011 Wahlergebnis: Andorra hat ein neues Parlament gewählt

Nach zwei Jahren ohne Haushalt wurde das sozialistische Experiment durch Neuwahlen abgebrochen. Am 3. April waren 21.852 Wahlberechtigte aufgerufen, ein neues Parlament 'Consell General' zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,12 Prozent. Als Gewinner ist die Partei 'Demòcrates per Andorra (DA)' (Toni Martí, Ladislau Baró und Jordi Cinca) hervorgegangen und erhält 20 von insgesamt 28 Sitzen.
Die Sozialdemokraten 'Partit Socialdemòcrata (PS)' unter Jaume Bartumeu wurden vom Wähler abgestraft und erhielten nur noch 6 von ehemals 14 Sitzen. Die verbleibenden 2 Sitze entfallen auf 'Unió Laurediana', welche den 'Demòcrates per Andorra' nahestehen.
Die von Eusebi Nomen angeführte Partei 'Andorra per Canvi (ApC)' konnte keinen Sitz mehr erlangen und auch die Grünen 'Els Verds' haben es wieder nicht ins Parlament geschafft.


18.03.2011 Messungen der Radioaktivität

Andorra Intern stellt aus aktuellem Anlaß die derzeit neuesten Messdaten der in Andorra gemessenen Gammastrahlung ab sofort online! Ebenso werden zum Vergleich die Daten der bereits in den vergangenen Jahren gemessenen natürlichen radioaktiven Strahlenbelastung offengelegt.


27.07.2010 Französische Postbank in Andorra

Ab 1. September 2010 sind bei der Französischen Postbank 'La Banque Postale' in Andorra keine Einzahlungen von Barmitteln möglich, wenn diese mehr als 300 EUR betragen und nicht gleichzeitig ein Bankbeleg von einer andorranischen Bank über die Abhebung von Bargeld in gleicher Höhe vorgelegt wird.


15.07.2010 13.20h Unbekannter Düsenjäger dringt von Spanien kommend im Tiefflug in den Luftraum von Andorra ein.


09.07.2010 Liechtensteiner Regierungsrätin in Andorra

Aussenminister Xavier Espot empfängt die Liechtensteiner Regierungsrätin Aurelia Frick zu bilateralen und multilateralen Themen von beiderseitigem Interesse.
Liechtenstein ist Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), während Andorra leider auf eine Zusammenarbeit mit der EU fixiert ist.


16.06.2010 Andorra bricht Verhandlungen mit der EU ab

Aufgrund neuer unannehmbarer Forderungen der EU, unter anderem auch ein Niederlassungsrecht für alle Banken in der EU und die Anpassung an die EU Finanzmarktregeln, wurden die Verhandlungen über ein Währungsabkommen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Damit ist das Thema andorranische Euros vom Tisch. Andorra bleibt sein Diner erhalten und kann erst einmal abwarten, ob der Euro nicht im Schuldenchaos der EU Staaten versinken wird.


15.06.2010 Barroso: Demokratie steht in der EU auf der Kippe

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso warnte vor Vertretern der Gewerkschaften, dass aufgrund der Schuldenkrise und des drohenden Bankrotts in mehreren EU-Staaten Bürgerkriege in Europa bevorstehen könnten und Militärputsche nicht auszuschließen seien. Barroso sagte, in Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal werde die Demokratie dann sehr schnell zur Vergangenheit und die Diktatur zurückkehren. (MailOnline).


14.06.2010 Standard & Poor's setzt das Rating für Andorra herab

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) bemängelt die zunehmende Staatsverschuldung und das Wirtschaftsmodell des Fürstentums und stuft deshalb die Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Andorra von A+ auf A herunter.

Weitere Meldungen unter News 2010 und im Archiv 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 2000, 1999, 1998.

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Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung beantragen
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Treuhänder 'auf dem Prüfstand'
Treuhandverträge 'wasserdicht machen'
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Version: 10.1, letzte Bearbeitung: 11. November 2011