CEDI - Auskunfts- und Beratungsstelle Europaverband der Selbständigen in Andorra Andorra-Intern, News, Andorra Nachrichten 2012, Fürstentum Andorra, Steuerparadiese, Steueroasen

 . . . "Wahrheiten, die niemanden verärgern, sind meist nur halbe." - Jupp Müller

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Andorra Nachrichten 2017

Hier stehen Nachrichten, Berichte und Kommentare, die Andorra betreffen und die für Nichtansässige oder mittlerweile auch für Ansässige von Interesse sein können und die dazu beitragen möchten, den Standort Andorra etwas besser kennenzulernen und beurteilen zu können. Diese Rubrik wird bei Vorliegen relevanter Informationen oder Ereignisse ständig erweitert.

"Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten zu vertreten sowie Informationen und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."
Artikel 19 der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen (Dezember 1948). Der Artikel 5 der andorranischen Verfassung erklärt diese Erklärung, die sogenannte Menschenrechtskonvention, als vollständig und uneingeschränkt gültig im Fürstentum Andorra (1993).


Andorra Nachrichten 2017

19.09.2017 Enric Palmitjavila Ribó ist tot

Der ehemalige Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland (2004-2014) ist nach längerer Krankheit im Alter von 80 Jahren verstorben.
Die Online-Tageszeitung ara.ad bezeichnet den Verstorbenen als einen Philanthropen.
Das Amt des Honorarkonsuls wird seit 2015 von seiner Tochter Cristina Palmitjavila Serra weitergeführt.


13.09.2017 Andorra plant Botschaft in Berlin

Regierungschef Martí kündigte die Eröffnung einer Botschaft in Berlin an.
Die neue diplomatische Vertretung soll bereits im nächsten Jahr die Tätigkeit aufnehmen.
Die Notwendigkeit von mehr Präsenz in Deutschland begründet Martí mit Deutschlands erfolgreicher Wirtschaftspolitik.


14.07.2017 Rechtsunsicherheit: Unternehmensbesteuerung und steuerliche Souveränität [CA]

Die Regierung hat angekündigt, dass vier besonders günstige Steuersätze der erst seit 2011 gültigen Unternehmensbesteuerung sukzessive abgeschafft werden, da diese nicht mehr mit den OECD Richtlinien zu vereinbaren seien.
In den letzten 5 Jahren hat die Regierung massiv um Investitionen von Ausländern in Andorra geworben mit dem Argument der besonders günstigen Steuersätze. Diejenigen, die auf die Versprechungen und Propaganda der Regierung hereingefallen sind, reagieren jetzt verständlicherweise verärgert.
Beunruhigend ist, dass die Modifizierung der Steuersätze angeblich auf Druck seitens der EU erfolgt, was die steuerliche Souveränität Andorras untergräbt, zumal die Steuersätze vor ihrer Einführung im Jahr 2011 international als unbedenklich eingestuft wurden.
Wenn sich Andorra künftig von EU oder OECD seine Steuergesetzgebung weiter vorschreiben lässt, ist die Öffnung für ausländische Investoren gescheitert, nicht nur aufgrund der nicht mehr vorhandenen günstigen Steuersätze, sondern vor allem wegen der in allen Bereichen zunehmenden Rechtsunsicherheit und fehlenden Glaubwürdigkeit.
Mit der Abschaffung der günstigen Steuersätze wird die Öffnung für ausländische Investoren abgewürgt, bevor diese Fahrt aufnehmen konnte. Welcher Unternehmer würde bei derartigen Ankündigungen, neben den vielen bürokratischen Hindernissen, die auf Investoren in Andorra warten, das Risiko auf sich nehmen und sein Geld in den Sand setzen.


02.05.2017 Gewerkschaft beklagt Rechtlosigkeit und mangelnde Unabhängigkeit der Justiz

Alle Jahre wieder am 1. Mai kritisieren Gewerkschafter die Zustände in Andorra.


29.03.2017 Aufhebung des Fernmelde- und Briefgeheimnisses bei allen Delikten geplant

Eine Gesetzesvorlage der Regierung plant eine Änderung des Strafgesetzbuchs, die u.a. die Telefonüberwachung auf alle strafrechtlich relevanten Verfehlungen ausdehnt, ohne Nachweis für den Grund einer Überwachung angeben zu müssen.
Inbesondere bei der Anwaltskammer trifft der Vorstoß der Regierung auf Widerstand, da die Verfassung durch die Maßnahmen verletzt wird.


28.03.2017 Angriff auf Steuerzahler aus dem Hinterhalt geplant

Steuergesetz soll vor der Veröffentlichung in Kraft treten zur rigiden Unterbindung jeglicher Steuerflucht.


12.03.2017 Gemeinnützige Organisationen unter Geldwäscheverdacht

Auf Empfehlung der 'Grup d'Acció Financera (GAFI)' werden alle gemeinnützigen Organisationen zur Prävention von Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorismus einer Untersuchung durch die andorranische Finanzpolizei 'Unitat d'Intel·ligència Financera d'Andorra (UIFAND)' unterzogen.


11.03.2017 Surfer aus Andorra werden geblockt

Immer mehr Betreiber von Webseiten schließen Besucher aus Ländern wie Andorra pauschal aus.


10.03.2017 Andorras Image im Ausland wird durch Online Meinungsumfrage erforscht

Wirtschaftsverband führt zur strategischen Neuausrichtung des Landes eine Online Meinungsumfrage zur Erforschung des Images von Andorra als Investitionsstandort durch. Teilnehmer können so Einfluss auf die Entwicklung Andorras nehmen.


09.03.2017 Wieder neue Quote für Passive Residenten

Der Ministerrat hat eine neue Quote genehmigt, die es der Ausländerbehörde erlaubt, bis zu 600 neue Aufenthaltsgenehmigungen ohne Arbeitserlaubnis zu erteilen. Auf Grund der Einführung der Einkommensteuer im Jahr 2015 kam es zu einer starken Abwanderung von Passiven Residenten, die jetzt durch neue Residenten, die meist mindestens 400.000 EUR in Andorra investieren müssen, aufgefüllt wird.


06.03.2017 Reduzierung der Zollfreigrenze für Rauchtabak gefordert

Die Gesetzesinitiative der französischen Fraktion Union der Demokraten und Unabhängigen und der Zentristen sieht zum Schutz des französischen Tabakhandels vor, die Freigrenze für die zoll- und steuerfreie Einfuhr von Rauchtabak im persönlichen Reisegepäck aus Andorra nach Frankreich auf 2 Päckchen pro Person zu limitieren. Die derzeitige Zollfreigrenze für Rauchtabak liegt bei 400g.


05.03.2017 Die Liberalen empfehlen Verhandlungen mit der EU auf Eis zu legen

Andorras Liberale sehen die Notwendigkeit zur Aussetzung der Verhandlungen mit der EU, bis klar ist, "mit was für einem Europa zu verhandeln ist". Der Empfehlung des Weltverbandes der Liberalen Internationale (LI) folgend wollen nun auch Andorras Liberale die weiteren Entwicklungen der EU abwarten. Betont wird ein Ja zu Europa und die Bereitschaft einer 'intelligenten' Vereinbarung mit Brüssel zu treffen, aber kein Blankoscheck auf EU Forderungen auszustellen.


03.03.2017 Andorra treibt Steuereintreibung voran

Durch die genaue Prüfung der Steuererklärungen soll das Steueraufkommen massiv erhöht werden. Hartnäckigen Steuerverweigerern droht die Beschlagnahmung von Vermögenswerten.


02.03.2017 Bargeldverbot für Transaktionen über 30.000 EUR

Zur Verhütung und Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorismus werden neben 2.000 anderen Maßnahmen Bargeld-Transaktionen auf 30.000 Euro beschränkt. Geschäfte müssen Transaktionen mit Kunden künftig bereits ab 10.000 EUR, aktuell 15.000 EUR, identifizieren und registrieren.


01.03.2017 Kongress der Liberalen Internationale (LI) in Andorra

Der Kongress zum 70. Jahrestag des 1947 gegründeten Weltverbandes der liberalen Parteien wird in diesem Jahr vom 18. bis 21. Mai in Andorra stattfinden. Thema wird die Aktualisierung der Prinzipien des Liberalismus im 21 Jahrhundert sein.
Derzeitiger Präsident des Verbandes ist seit 2014 der ehemalige Außenminister Andorras Juli Minoves Triquell. Als Teilnehmer werden 250 Repräsentanten aus ganz Europa erwartet, darunter Minister und Abgeordnete des Europäischen Parlaments.
Die sich in Andorra liberal Nennenden haben sich weit von den Ideen des klassischen Liberalismus entfernt und sind allenfalls für sich selbst liberal. Es fehlen 'echte' Liberale mit einem klaren Bekenntnis für Freiheit und Gerechtigkeit.


22.02.2017 Frankreich schließt Konsulat in Andorra aus Geldmangel

Frankreichs Haushaltskrise erfordert die Schließung des französischen Konsulats in Andorra zur Einsparung von Kosten.
Die rund 3.200 Franzosen mit Wohnsitz in Andorra müssen künftig entweder nach Frankreich oder Spanien reisen. Ab 1. September 2017 übernehmen die französischen Generalkonsulate in Barcelona und in Madrid die konsularische Betreuung. Franzosen in Andorra dürfen jedoch aufgrund der Nähe zur französischen Grenze Reisepässe und Ausweise auch in jeder Stadt in Frankreich bei der Verwaltung beantragen
Die Sparmaßnahme zeigt, wie tief zerrüttet Frankreichs Staatskasse bereits ist.


14.02.2017 Aktueller Warnhinweis für Investoren in Andorra

Wer in Sachwerte flieht, wird schnell als Geldwäscher verdächtigt. Rechtssicherheit sieht anders aus.


25.01.2017 Notstandsgesetz in Vorbereitung

Die andorranische Regierung trifft Vorbereitungen zur Regelung des Ausnahmezustands und Notstands.


 

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Version: 10.2, letzte Bearbeitung: 11. Oktober 2017