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Archiv: Andorra Nachrichten 2011

08.11.2011 Andorra verläßt die Europäische Rundfunkunion (EBU)

Die andorranische Rundfunkanstalt 'Ràdio i Televisió d'Andorra S.A.' (RTVA), Betreiber des TV-Senders 'Andorra Televisió' (ATV) und des Rundfunksenders 'Ràdio Nacional d'Andorra' (RNA), tritt aus wirtschaftlichen Überlegungen aus der 'Europäischen Rundfunkunion' (EBU) aus. Folge wird sein, dass es künftig keine Teilnahme Andorras mehr am 'Eurovision Song Contest' (ESC) geben wird, da die EBU Veranstalter dieses Wettbewerbs ist.


26.10.2011 Andorra Euros ab Juli 2013

Laut Vereinbarung der Europäischen Union mit Andorra darf das Fürstentum ab Juli 2013 Euros mit andorranischer Rückseite prägen. Voraussetzung ist, dass Andorra innerhalb der nächsten 18 Monate die Finanzgesetzgebung der EU in das nationale Recht umsetzt, das betrifft insbesondere die Kontrolle von Falschgeld, Geldwäscheprävention und den Informationsaustausch in Bezug auf verdächtige Finanzgeschäfte.
Münzensammler können sich freuen, falls der Euro bis dahin noch in der jetzigen Form existiert und es nicht aufgrund der ruinösen Überschuldungsorgien der EU Staaten und der Bankenkrise vorher zum Grubensturz des Euros kommt.
Die Ausgabe wird beschränkt auf ein Volumen von 2,34 Mio. EUR sowie einer noch festzulegenden Anzahl abhängig von der Einwohnerzahl. Spanien und Frankreich müssen die entsprechenden Kontingente an Andorra abtreten. Mindestens 80 Prozent des Ausgabevolumens sind als gesetzliches Zahlungmittel zum Umlauf im Inland bestimmt und lediglich der Rest darf direkt für Sammlerzwecke vorgesehen werden.
Zu einer Abtretung der nationalen Münzhoheit ist es nicht gekommen. Andorra darf auch weiterhin Diners prägen. Der Diner bleibt erhalten, wird aber von der EU außerhalb von Andorra nicht als Zahlungsmittel anerkannt.


13.10.2011 Portugal schliesst Botschaft und Konsulat in Andorra

Portugal muss sparen und ist deshalb gezwungen seine Botschaft und das Konsulat in Andorra zum Ende des Jahres zu schliessen. Betroffen sind fast 14.000 Portugiesen im Fürstentum. Zuständig ist dann das Konsulat in Barcelona oder Toulouse.


15.09.2011 Aus für anonyme Handy-Prepaid-Karten

Der staatliche andorranische Telekommunikationsprovider 'Andorra Telecom' (SOM) teilt mit, dass sich alle bisherigen Kunden des Produkts 'Mobiland Clic' bis spätestens 30. November 2012 identifizieren lassen müssen. Neukunden müssen sich ab sofort identifizieren.
Der Ministerrat hat am 14.09.2011 die Modifizierung der Vertragsbedingungen der Prepaid-Karten 'Mobiland Clic' auf Antrag des Verwaltungsrats der Telekom genehmigt. Die Identität der bis jetzt anonymen Erwerber wird in einem eigens dazu errichteten Register erfasst.
Von den insgesamt 40.680 Kunden der 'Andorra Telecom' nutzen 24.279 Kunden die vergleichsweise recht kostenintensiven Prepaid Karten 'Mobiland Clic', davon sind 17.000 nicht identifizierte Nutzer. Diese nicht identifizierbaren Nutzer müssen nun bis spätestens 30. November 2012 ihre personenbezogenen Daten durch persönliches Erscheinen bei 'Andorra Telecom' erfassen lassen. Wird dieser Termin überschritten, ohne dass es zu einer Identifizierung gekommen ist, wird der Service für diese Rufnummern eingestellt.
Die Verhinderung der Anonymität, welche auch kriminelle Organisationen ausnutzen könnten, erfolgt in Adaptierung der Richtlinien zur Ausweitung der Instrumentarien der Überwachung der im Umfeld liegenden Länder. Durch die Umsetzung der Maßnahmen wird eine Ausweitung der internen Sicherheit und die internationale Zusammenarbeit gegen das Organisierte Verbrechen und die Verschleierung von Beweisen angestrebt.
In Andorra hat die Privatsphäre traditionell einen relativ hohen Stellenwert, den sich viele etwas kosten haben lassen. Es wird erwartet, dass es zu einem erheblichen Umsatzeinbruch bei diesen Produkt kommen wird. Auf die Vertriebspartner der Handy Prepaid Karten der Telefongesellschaft kommen damit neue Pflichten zu. Einige Händler haben deshalb bereits angekündigt, künftig keine Handy-Prepaid-Karten der SOM mehr anzubieten.


24.08.2011 Unzufriedenheit der Selbständigen wächst

Die für die meisten Selbständigen erheblich gestiegenen monatlichen Pflichtbeiträge für den andorranischen Sozialversicherungsträger 'Caixa Andorrana de Seguretat Social' (CASS) und die alljährlich regelmäßig gestiegenen Abgaben an die Gemeinden und Zentralverwaltung sowie insbesondere die Steuern 'Impost de Mercaderies Indirecte' (IMI) und ISI und die in Aussicht gestellte künftige Körperschaftssteuer geht vielen zu weit.
Seit einen Jahr nehmen die Löschungen und Abmeldungen in den Registern zu. Es ist nicht nur die verringerte Kaufkraft der Touristen aus dem Nachbarland Spanien, dem die Wirtschaftskrise bereits schwer zu schaffen macht, sondern der ins Kraut schießende Wildwuchs der öffentlichen Verwaltung und die daraus resultierende Zunahme der für den Staat zu erbringenden neuen administrativen Pflichten, welche immer mehr Selbständige und kleine Unternehmen in Andorra zur Aufgabe veranlassen. In Andorra geht deshalb zwar niemand auf die Straße um zu demonstrieren, Unternehmer schon gar nicht, aber wer es sich leisten kann, macht einfach seinen Laden zu.
Für den kommenden Herbst ist deshalb mit einer weiteren signifikanten Abnahme der Anzahl der im Register der Gesellschaften und im Register der Betriebsstätten eingetragenen Unternehmen zu rechnen.


08.07.2011 Bargeldspürhund an der Grenze zu Andorra

Durch Bargeldkontrollen und Anmeldepflicht von Barmitteln beim Grenzübertritt wird die Freiheit zur Verwendung von Bargeld eingeschränkt.


03.04.2011 Wahlergebnis: Andorra hat ein neues Parlament gewählt

Nach zwei Jahren ohne Haushalt wurde das sozialistische Experiment durch Neuwahlen abgebrochen. Am 3. April waren 21.852 Wahlberechtigte aufgerufen, ein neues Parlament 'Consell General' zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,12 Prozent. Als Gewinner ist die Partei 'Demòcrates per Andorra' (DA) (Toni Martí, Ladislau Baró und Jordi Cinca) hervorgegangen und erhält 20 von insgesamt 28 Sitzen.
Die Sozialdemokraten 'Partit Socialdemòcrata' (PS) unter Jaume Bartumeu wurden vom Wähler abgestraft und erhielten nur noch 6 von ehemals 14 Sitzen. Die verbleibenden 2 Sitze entfallen auf 'Unió Laurediana', welche den 'Demòcrates per Andorra' nahestehen.
Die von Eusebi Nomen angeführte Partei 'Andorra per Canvi' (ApC) konnte keinen Sitz mehr erlangen und auch die Grünen 'Els Verds' haben es wieder nicht ins Parlament geschafft.


18.03.2011 Messungen der Radioaktivität

Andorra Intern stellt aus aktuellem Anlaß die derzeit neuesten Messdaten der in Andorra gemessenen Gammastrahlung ab sofort online! Ebenso werden zum Vergleich die Daten der bereits in den vergangenen Jahren gemessenen natürlichen radioaktiven Strahlenbelastung offengelegt.


 

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Version: 10.2, letzte Bearbeitung: 25. Juli 2017