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. . . "Zuerst haben die Menschen das Atom gespalten, jetzt spaltet das Atom die Menschen." - Stefan Meindl |
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Messungen der Radioaktivität in AndorraPrivate, freie und unabhängige Messungen der Radioaktivität Aktuelle Information zur Radioaktivität in Andorra bieten die nachfolgenden Messergebnisse der Strahlenbelastung und Links zu weiteren externen Ressourcen.
Messung der radioaktiven Strahlenbelastung
In Andorra wird seit dem Jahr 2008 die Dosis der Gammastrahlung durch Privatinitiative gemessen und seit kurzem aus gegebenem Anlaß auf dieser Seite publiziert. Die automatisch erfassten Daten müssen jedoch noch auf dieser Seite manuell aktualisiert werden, was nur unregelmäßig möglich sein wird. Angaben in MicroSievert pro Stunde (µSv/h).
* Genauere Angaben zum Standort des Messgeräts werden zur präventiven Verhinderung einer Zerstörung des Messgeräts durch Vandalismus, zur Vorbeugung von Datenmanipulation und Ausschaltung nicht veröffentlicht. ** Höhe in Metern über dem mittleren Meeresspiegel. Die Strahlung setzt sich zusammen aus der terrestrischen Strahlung, hervorgerufen durch natürlich im Boden vorkommende radioaktive Stoffe wie z.B. Radon, der variierenden kosmischen Strahlung (Höhenstrahlung), die je nach Weltraumwetter die Erdoberfläche erreicht und mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel zunimmt sowie dem künstlichen Anteil, der zurückzuführen ist auf zurückliegende Reaktorunfälle, insbesondere in Tschernobyl im Jahre 1986, sowie die mehr als 2060 Atomwaffentests (Kernwaffendetonationen) vorrangig in den 60er Jahren. Die örtliche Strahlenbelastung lag am Messpunkt in Andorra im Jahr 2010 im Durchschnitt bei 0,158 MicroSievert pro Stunde (µSv/h) und 2009 bei 0,162 MicroSievert pro Stunde (µSv/h). Nach dem neuerlichen Reaktorunfall am 11. März 2011 in Fukushima Japan ist es durch das Starkwindband im Bereich der oberen Troposphäre bis zur Stratosphäre zu einer raschen globalen Ausbreitung der Radioaktivität in der Atmosphäre gekommen, wie das Institut für Nuklearsicherheit (IRSN) von Meteo France mit einer Modellrechnung veranschaulicht. Eine öffentlich zugängliche permanente Vorschau auf den aktuellen globalen Jetstream ermöglicht die von Stormsurf bereitgestellte Animation.
Um einem Abregnen der radioaktiv verseuchten Partikel auszuweichen, können die Vorhersagen der Niederschläge des Europäischen Niederschlags-Radars aufschlußreich sein. Es wird davon ausgegangen, dass noch viele Monate vergehen werden, bis die Japaner den Austritt von radioaktiven Stoffen aus dem Atomkraftwerk in Fukushima eindämmen können. Bis zu diesem Zeitpunkt gelangen jeden Tag tödliche Substanzen in die Erdatmosphäre und Meere und verteilen sich über die gesamte nördliche Halbkugel. Damit ist der GAU in Japan kein nationales Ereignis mehr. Die Folgen dieser Strahlung sind massiv und viel schlimmer, als die Regierungen dies in den Massenmedien darstellen. Zwar tritt der sofortige Tod bei Menschen erst bei etwa 80 Sv ein, aber die Strahlenkrankheit bricht bereits bei wesentlich geringerer Dosis aus. Bereits 1 Millionstel Gramm Plutoium reichen aus, um an Krebs zu erkranken. Das ist aber noch nicht das Schlimmste. Viel gravierender ist die erbgutschädigende Wirkung (Chromosomenschäden), in deren Folge es verstärkt zu Missbildungen bei Menschen und Tieren kommen wird und die Zeugungsfähigkeit verringert wird. Die von Behörden willkürlich festgelegten Grenzwerte ergeben überhaupt keinen Sinn, da diese immer von einer kurzzeitigen Bestrahlung ausgehen. Es gibt aber keine Dosis, unter der Radioaktivität als harmlos angesehen werden kann. Cäsium 137 hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren, nach 30 Jahren ist die Hälfte immer noch radioaktiv. Und nach 60 Jahren ist ein Viertel immer noch radioaktiv. Und nach 90 Jahren ist ein Achtel immer noch radioaktiv. Bei Plutonium 239 beträgt die Halbwertszeit 24.110 Jahre. Mit jedem weiteren Störfall steigt die radioaktive Grundbelastung für sehr lange Zeiträume weiter an. Die Emission radioaktiver Substanzen ist deshalb weder tolerierbar noch entschuldbar, unter welchem Konzept auch immer. Und wenn es nicht zu einer rigorosen Abschaltung aller Atomkraftwerke kommt, wird Fukushima auch nicht das letzte Tschernobyl sein. Man sollte sich also auf eine allgemein höhere radioaktive Grundbelastung einstellen. Unter diesem Aspekt sind auch die Verstrahlung durch Computertomographen und Nacktscanner und Uran-Munition (Depleted Uranium - DU auch „Todesstaub“ genannt) eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Gesundheit, die ebenfalls nicht unmittelbar, sondern schleichend unseren Untergang vorbereitet. Die Quellen anderer Umweltdaten zu Andorra finden Sie in unseren Link Tipps am Fuß der Seite. [
Die zurückliegenden Messungen der natürlichen Strahlenbelastung durch Radioaktivität in Andorra können hier ebenfalls eingesehen werden.
Darüberhinaus existieren die Messergebnisse als Zeitreihe. [
Deutsche Wetterstationen dürfen Strahlendaten nicht mehr veröffentlichen meldet der Kopp Onlinedienst. München - Strahlung Messung (Gerhard Wisnewski) München - Gammadosis im Außenbereich (Umweltinstitut München e.V.) USA - Environmental radiation levels real time (RadiationNetwork) Deutschland - Radioaktivitätsmessnetz (Bundesamt für Strahlenschutz - BfS) Schweiz - Radioaktivitäts-Messwerte (Nationale Alarmzentrale NAZ) Schweiz -Radioaktivität in der Luft (RADAIR) - Bundesamt für Gesundheit (BAG) Europa - Radioactivity Environmental Monitoring (EURDEP) [
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Version: 10.1, letzte Bearbeitung: 26. Oktober 2011 |
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