CEDI - Auskunfts- und Beratungsstelle Europaverband der Selbständigen in Andorra Steueroase Andorra

 . . . In dubio pro Bankster ... . . . . . . .

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Willkür der Banken bei Kontoeröffnungen

Wirtschaftsverband kritisiert Praxis der Banken

Der Wirtschaftsverband 'Confederació Empresarial Andorrana (CEA)' [1] meldet sich zu Wort und und kritisiert scharf die abnehmende Rechtssicherheit in Andorra.

Die Zahl der Unternehmen, deren Gründung zwar von der Regierung genehmigt wurde, die aber mangels Bankverbindung nicht betriebsfähig sind, steigt sprunghaft an. Neugründungen von Unternehmen durch Ausländer sind in Andorra genehmigungspflichtig. Hierzu muss der Investor einen Antrag einreichen, umfangreiche Fragebögen ausfüllen sowie zahlreiche Urkunden vorlegen, insbesondere zur Prüfung der Identität und Unbescholtenheit, als auch zur Herkunft der Geldmittel, etc.

Dennoch verweigern die Banken in Andorra den in Gründung befindlichen Unternehmen immer häufiger die Einrichtung und Führung von Bankkonten. Damit werden die von Ausländern nach dem neuen Investitionsgesetz getätigten Aufwendungen für Genehmigung, Konstituierung und Investitionen obsolet. Die Banken berufen sich hierbei auf die "Compliance" Bestimmungen. Die Neben-Politik der Banken hebelt die Bestrebungen der Regierung, neue Investitionen in das Land zu holen, aus.

Über das Ziel hinausgeschossen

Der Rechtsanwalt und Vize-Präsident des andorranischen Wirtschaftsverbands Pere Augé beklagt nicht nur die unangemessene zeitliche Verzögerung der Entscheidungen, sondern ebenso die Intransparenz und die mangelnde Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen der Compliance-Abteilung. Potentielle Kunden werden einfach ohne Bekanntgabe der Gründe abgelehnt. Banken lehnen neue Kunden sogar ab, wenn diese alle Compliance Bestimmungen erfüllen, aber der potentielle Kunde der Bank "einfach nicht gefällt". Antragsteller fühlen sich, als wären sie Geldwäscher, die ihre Unschuld erst noch beweisen müssen und nach langem Kampf diesen am Ende vielleicht gewinnen.
Ein einmal abgelehnter Antragsteller erhält aufgrund der Absprache und des Austauschs von Information der Banken untereinander bei keiner Bank in Andorra eine Bankverbindung eingerichtet. Und wer solch eine negative Erfahrung gemacht hat, wird darüber ganz gewiss nicht in seinem Bekanntenkreis schweigen, sondern andere vor einer Investition in Andorra warnen. [2]

Auch ohne das Totschlagargument Geldwäsche ist Compliance notwendig, jedoch sollten Entscheidungen transparent und damit nachvollziehbar sein, und sich nicht zu einem Unsicherheitsfaktor entwickeln. Das Gegenteil ist der Fall. Die fehlende Verpflichtung zur Transparenz kann Banken zu Missbrauch und Willkür verleiten.

Heimlich, still und leise hat sich die Compliance zu einem geschützten Ort zur Pflege von Vorurteilen gegen gewisse Nationalitäten entwickelt.

 

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Version: 10.2, letzte Bearbeitung: 6. Juni 2017