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Andorra will Euromünzen im Wert von 4 Millionen Euro prägen

Die andorranische Regierung würde gerne Euromünzen mit einem Gesamtwert von ca. 4 Millionen Euro prägen. Dies wäre die gleiche Menge, die San Marino zugestanden wurde, der Vatikan hatte nur 700.000 und Monaco 1,5 Mio. erhalten. Jedoch muss die Höhe der Emission noch in den Verhandlungen mit der EU bestimmt werden. Da das Fürstentum die Geldmenge nicht einfach so erhöhen kann, besteht nur die Möglichkeit, dass Andorra die Emissionsquote durch Abtretung eines Teils der Quote, die den Nachbarländer Spanien und Frankreich seinerzeit zugeteilt wurde, erhält.

Andorras Regierung wünscht sich, dass die andorranischen Euros dann auch wirklich in Andorra zirkulieren werden und nicht nur von Sammlern gehortet werden, obwohl dies natürlich von der Gesamtemissionshöhe abhängen wird, die schlussendlich mit der EU vereinbart werden wird.

Ferner wird die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass Serien der Erstausgabe speziell für Sammler ausgegeben werden, die bereits Anfang nächsten Jahres realisiert werden könnten.

Mittlerweile wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die zahlreiche technische Aspekte der künftigen Vereinbarung mit der EU behandeln wird. Beispielsweise müssen die Rechtsgrundlagen und Auswirkungen in Bezug auf das andorranische Bank- und Finanzwesen bewertet werden. Ebenso muss das Verfahren geklärt werden, wie mit Fälschungen umgegangen wird und ob die andorranischen Vorschriften hierzu überhaupt den Anforderungen der EU genügen.

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Nachfolgend die bisher abgegebenen Kommentare

Norbert Koenig - 7. September 2004, 19:11 h
Das ist natürlich sehr interessant. Ich glaube aber, dass es sich nicht vermeiden lässt, dass die Euromünzen vor allem bei Sammlern landen. Dann werden nur recht wenige Münzen normal zirkulieren. In Monaco und auch den anderen kleinen Staaten, ja selbst in Luxemburg zirkuliert nur ein kleiner Teil der Auflage.
 

Die erhaltenen Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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