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Das Fürstentum Andorra - Ein (Ski-) Paradies ohne Steuern

Kaum etwas ist verworrener als die Vorstellungen und Darstellungen über steuerfreie und steuergünstige Länder, ob nun von Campione, Monaco, Andorra, Isle of Man, Guernsey, Jersey, der Karibik, Hongkong oder Singapur, Luxemburg oder der Schweiz die Rede ist: Erbprinz Hans Adam aus dem Fürstentum Liechtenstein erklärt das so: "Eine Oase gibt es naturgemäß nur in Wüsten!"

Den Hochsteuerländern sind die Steueroasen schon lange ein Dorn im Auge. Doch die Steuerflucht läßt sich nicht dadurch verhindern, daß man Steueroasen zerstört. Das wird auch kaum gelingen. Wenn immer mehr Bürger nach Schlupflöchern im Steuersystem und nach Zufluchtsorten im Ausland suchen, dann nur deshalb, weil die Steuerschraube im eigenen Land maßlos überdreht wurde.

Kein Wunder, daß die Zahl der Steueroasen auf dieser Erde eher noch zunimmt. Erst kürzlich bot sich die Ciskei - gelegen im südlichsten Afrika - als Tax Haven (Steuer-Himmel) an. "Schachmatt der Steuer - mit einem gekonnten (Um-)Zug!" - lautete die Überschrift einer Werbeanzeige der Ciskei Peoples Development Bank Ltd. Doch mit dem gekonnten Schachzug (Verlegung des Wohnsitzes) ist es wohl bald vorbei, zumindest für deutsche Staatsbürger. Die Bonner Regierung nämlich plant unter dem Titel "Lex Boris Becker" eine Änderung des deutschen Außensteuergesetzes. Man spricht sogar von einer Besteuerung nach Staatsbürgerschaft. Und die wäre steuerwirksam nicht ablegbar.

Steueroase - aber wo?

Der Pariser Anwalt Edouard Chambost empfiehlt seinen Klienten und in seinem Buch "Fluchtburgen des Geldes" weltweit 25 Oasen. Allerdings teilweise weit fernab der Heimat. Eine der attraktivsten - weil nächstliegenden - Steueroasen dagegen ist das Fürstentum Andorra. Regelrecht versteckt gelegen zwischen Gebirgskämmen in den östlichen Pyrenäen. Auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, auf halbem Weg zwischen Barcelona und Toulouse befindet sich dieser kleine, souveräne Staat, der bislang bei bundesdeutschen Bürgern relativ wenig Beachtung gefunden hat. In dem Vielvölkerstaat Andorra leben rund 300 Deutsche, aber bereits mehr als 2.000 Engländer. Von den rund 60.000 Einwohnern sind nur etwa ein Fünftel Andorraner seit Geburt. Die Mehrheit bilden die Spanier und Franzosen.

Mit rund 460 Quadratkilometern ist Andorra so groß wie Bremen oder West-Berlin. Die landschaftliche Schönheit Andorras ist überwältigend. Schneebedeckte Gipfel bis zu einer Höhe von 3.000 Meter erheben sich zu den Seiten der grünen Täler. Winter wie Sommer bietet das kleine Land hunderttausenden Touristen seine Gastfreundschaft. Geographisch liegt Andorra auf dem gleichen Breitengrad wie Rom. Das bedeutet fast 300 Sonnentage pro Jahr. Das Klima ist für gesundheitlich belastete Menschen (Asthma, Rheuma) äußerst günstig. Thermalquellen und Therapien unter ärztlicher Leitung sind vorhanden.

Was bei vielen Steuergeplagten immer wieder auf Verwunderung stößt: Andorra ist das einzige Land unseres Kontinents gänzlich ohne Finanzamt. Dieser Staat hat keine Probleme mit Steuern oder Schulden. Ihren Staatshaushalt finanzieren die Andorraner solide mit einem 3-5%igen Zoll auf alle Waren, die in das Land hineingebracht werden. Es gibt keinerlei direkte Steuern. Weder Einkommen- noch Körperschaftsteuer, weder Vermögen- noch Erbschaftsteuer, keine Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer und auch keine Grunderwerbsteuer. Der Bauboom ist seit Jahren ungebrochen. Immer mehr Steuerunwillige strömen in das Land hinein.

Im Juni 1990 hat Andorra mit Brüssel ein Abkommen über die Zollunion mit der EG für industrielle Produkte abgeschlossen. Danach erhält man bei Produkten aus Drittländern (z.B. Japan), die nicht mehr mit andorrischem Zoll belastet werden dürfen, den Großteil der Zölle von der EG zurück.

Als Drittland behält Andorra die Steuerhoheit und bleibt damit frei von direkten Steuern. Damit gibt es weiterhin sehr günstige Einkaufsmöglichkeiten und Andorra ist als interessanteste Steueroase in Europa gesichert.

Größter Duty-Free-Shop Europas

Andorra ist der größte Duty-Free-Shop Europas. Die Hauptstadt des Fürstentums - Andorra la Vella - bietet insbesondere an den Wochenenden ein Bild pulsierenden Wirtschaftslebens. Zigtausend Menschen aus Spanien oder Frankreich kommen herüber, um hier günstig einzukaufen.

Man findet eine breite Palette von Restaurants, Hotels und eleganten Geschäften mit Waren aus aller Welt. Die Kaufhäuser und Supermärkte in Europas höchstgelegener Hauptstadt quellen über von Importen:
Neueste französische und italienische Mode, exclusiver Schmuck und Uhren, elegante Parfüms aller Häuser, Fotoapparate, Stereoanlagen, Videogeräte, Feinschmeckereien aus aller Herren Länder, Spirituosen und Tabak zu Spottpreisen. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Selbst alle führenden Autohersteller der Welt sind in Andorra vertreten. Ob Rolls-Royce oder Jaguar, Porsche, VW oder die Japaner. Die großen Konkurrenten BMW und Mercedes sind sogar mit einem großen Service-Center unter einem Dach.

Ski in Andorra

Die wunderschönen Gebiete des Fürstentums Andorra sind auch für den Wintertourismus ideal. Die mit einer prachtvollen Schneedecke bekleideten Pyrenäenberge bieten bei strahlend blauem Himmel einen äußerst reizvollen Anblick. Andorra wird weltweit als wahrhaftiges Skiparadies betrachtet. Millionen wurden in den vergangenen Jahren in Skipisten und Schlepplifte investiert. Ski in Andorra - für den, der das Besondere liebt, ein wahrliches Vergnügen. Auch für Aprés-Ski ist gesorgt: Mit zahlreichen Bars und Diskotheken. Wer das totale Nachtleben sucht, wird es allerdings vermissen. Der kirchliche Co-Fürst von Andorra aus dem nahen spanischen Seo d'Urgell sieht das gar nicht gern.

Wohnsitz oder Bankkonto im Fürstentum Andorra?

Ein Wohnsitz in Andorra ist interessant. Politische Risiken sind in naher Zukunft nicht zu erwarten. In Andorra gab es noch nie kriegerische Auseinandersetzungen. Die Kriminalitätsrate ist gleich null.

Einen Antrag auf "Residencia" im Vielvölkerstaat Andorra kann grundsätzlich jeder stellen, der einen guten Leumund hat. Den Antrag erhält man bei der staatlichen Einwanderungsbehörde.

Benötigt werden Geburts- und eventuell Heiratsurkunde, polizeiliches Führungszeugnis und eine Bescheinigung einer der andorranischen Banken, daß man seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Darüberhinaus natürlich eine örtliche Adresse (Wohnung oder Immobilie).

Die Eröffnung eines Bankkontos in Andorra ist problemlos. Auch absolute Geheim-Konten (Nummernkonten) sind möglich. Die Konten werden in jeder gewünschten Währung geführt und sind frei konvertibel. Das Bankgeheimnis ist perfekt. Die Wahl fällt auf 7 Banken, wobei allerdings internationale Institute fehlen.

Zahlungsmittel im Lande selbst sind gleichberechtigt die spanische Peseta und der französische Franc. Für Anlagen in der Peseta gibt es derzeit über 12 Prozent Zins - steuerfrei!

Firmengründungen sind möglich mittels andorranischem "Patron", der sich eine 2/3-Beteiligung vorbehält. Privatverträge regeln das Übrige. Man ist nur für "saubere" Geschäfte zu haben. Das bedeutet Offenlegung. Üblich ist die spanische S.A. oder S.L., die weltweit tätig sein kann.

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Version: 10.2, letzte Bearbeitung: 24. August 2017