Rechtsprechung: Relevante Urteile von Gerichten und wichtige Entscheidungen von Behörden im Fürstentum Andorra. Entscheidungsverzeichnis
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Rechtsprechung
Relevante
Urteile von Gerichten und wichtige Entscheidungen von Behörden
im Fürstentum Andorra.
Entscheidungsverzeichnis
Tribunal Superior: Abriss der obersten Etagen angeordnet
Tribunal
Superior: Gemeinde muss die Strassen nicht herrichten
Tribunal Superior: Immobilienkaufverträge
durch "Promesa de Compravenda" für ungültig erklärt
Tribunal
Superior: Abriss der obersten Etagen angeordnet
Ein rechtskräftiges Urteil des Tribunal Superior ordnet in letzter Instanz den Abriss der obersten Stockwerke der Wohnblöcke Els Vilars 1 und 2 in Escaldes-Engordany an.
Die beiden Kläger
haben bereits die
Exekution des Urteils beantragt. Ursprünglich hatten sie mit dem Ziel geklagt, dass die beiden Wohnblöcke
komplett abgerissen und die Bauvorschriften der Gemeinde annuliert werden sollten.
Das Gericht führte in seiner Urteilbsbegündung an, dass die obersten Stockwerke abgerissen werden müssen, weil die Wohnblöcke an einer Strasse liegen, deren Breite nicht auf deren gesamten Verlauf 8 Meter beträgt. Deshalb dürfen Gebäude nur 12,5 Meter hoch sein und nicht wie die beiden Blöcke 18,5 Meter. Ironischerweise ist die Strasse nur an einer Stelle enger als 8 Meter und gerade an dieser Verengung liegt der Garten eines der Kläger sowie ein brachliegendes Feld, welche einem Enteignungsverfahren der Gemeinde anheim fallen können.
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Vgl. Solanelles, Toni: El comú anuncia accions a favor dels afectats per la sentència dels Vilars [CA], in: Diari d'Andorra - Dd'A, 2003, online, vom 17. Juli
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Tribunal
Superior: Gemeinde muss die Strassen nicht herrichten
Das Tribunal Superior hat in zweiter Instanz der Gemeinde von Escaldes-Engordany
wieder Recht gegeben. Bereits in erster Instanz hatten die Anwohner
der Urbanisation Can Noguer gegen die Gemeindeverwaltung verloren. In
dem Urteil wurde festgestellt, dass es nicht zum Aufgabenbereich der
Gemeinde gehört, die Zugangswege, die Bürgersteige, den Strassenbelag
und das Wasserverteilungsnetz des privaten Wohngebietes herzurichten.
Die Bürgermeisterin von Escaldes-Engordany hat vor der Presse darauf
hingewiesen, dass man mit dem Eigentümer des Wohngebietes keine
Übereinkunft erzielen konnte, damit dieser die Strassen an die
Gemeindeverwaltung übereignet und als Folge davon müssen nun
die Anwohner darunter leiden. Gemäß den Gemeindevorschriften
müssen die Eigentümer der privaten Urbanisation die Strassen
herrichten, die notwendigen Dienstleistungen anbieten und den Schnee
von den Wegen räumen.
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Vgl.
C.,J. / F.,M.: El Superior torna a donar la raó al comú
en el cas de Can Noguer [CA], in: Diari d'Andorra - Dd'A, 2002, Nr.
3651, vom 14. April, S. 10
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Tribunal
Superior: Immobilienkaufverträge durch "Promesa de Compravenda"
für ungültig erklärt
Das Tribunal Superior (Urteil vom 20.05.99) hat entschieden, dass im
vorliegenden Fall ein Immobilienkaufvertrag durch eine "Promesa
de Compravenda
d'habitatges" keine Rechtskraft
besitzt. Dem Urteil liegt ein Rechtsstreit über einen Kaufvertrag
einer Wohnung, welcher durch ein solches nichtwiderrufbares Versprechen
abgeschlossen worden war, zugrunde.
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Pressestimmen
zu diesem Urteil finden Sie in den Andorra-Nachrichten vom 14.06.99
und 18.06.99
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